Generation 60+ - Umfrage zum gefühlten AlterEine exklusiv für den „SCHUFA Kredit-Kompass“ durchgeführte Befragung der GfK unter Deutschen ab 30 Jahren bestätigt die These, dass sich die Älteren heute jünger fühlen, weil sie aufgrund der steigenden Lebenserwartung und gesundheitlicher Fitness mehr Lebensjahre vor sich haben als frühere Generationen.
Zwei Drittel der Befragten fühlen sich jünger als sie sind. Im Durchschnitt sind es sieben Jahre jünger, als man tatsächlich ist. Und: Je älter man wird, desto eher fühlt man sich jung.



Ab wann ist man alt?

Alt ist man nach der durchschnittlichen Einschätzung der Befragten erst mit 73. Sehr bemerkenswert ist, dass die Einschätzung, ab wann man alt ist, auch unter den Älteren selbst meistens nur für die nächste Altersgruppe gilt: Nur 16 Prozent der 60-Jährigen halten sich für alt, während über 82 Prozent in dieser Altersgruppe der Ansicht sind, erst ab 70 alt zu sein. Und auch bei den über 70-Jährigen ist immer noch fast jeder Zweite der Überzeugung, dass man erst ab 80 alt sei.

Die Mehrheit ist der Einschätzung, dass sie bis zu einem Alter von 60 bis 64 Jahren fit für die Arbeit sind. Immerhin die Hälfte der über 70- Jährigen ist der Einschätzung, dass sie bis über 65 hätten arbeiten können, 25 Prozent sogar bis über 70 Jahre. Auch im Alter pflegen die Menschen vielfältige Interessen und Hobbys. Dies lässt selbst bei den über 70-Jährigen kaum nach.